Himmelfahrt bis Sonntage nach Trinitatis

Himmelfahrt, 26. Mai 2022

Das Symbol soll die Erdkugel mit dem Weg nach oben darstellen. Es kann mit oder ohne Kreuz dargestellt werden.

Christi Himmelfahrt wird immer 39 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert, also am 40. Tag nach der Auferstehung Jesu Christi.

Der Feiertag leitet sich direkt aus den Schriften des Neuen Testaments ab. Denn schon das Evangelium nach Lukas (24,50-52) und die Apostelgeschichte (1,1-11) berichten vom auferstandenen Jesus, der sich vierzig Tage lang den Jüngern zeigte und anschließend in den Himmel zur Rechten Gottes erhoben wurde.

Liturgische Farbe: weiß

Pfingsten, 5./6. Juni 2022

Pfingsten gilt als Geburtstag der Kirche und es wird die Entsendung des Heiligen Geistes gefeiert. Vielerorts werden dann Pfingstsymbole wie Tauben, Rosen und Feuer verwendet.

Die Bedeutung von Feuer und Taube

Auf vielen Darstellungen werden die Jünger Jesu mit Feuerzungen über den Köpfen abgebildet, die unter anderem die Erleuchtung durch den Heiligen Geist darstellen sollen. Eine weitere Bedeutung ist die, dass die Jünger das Evangelium mit „Feuer und Flamme“, also großer Begeisterung, in der Welt verbreiten sollten. Das Feuer symbolisiert damit den Beginn der christlichen Missionierung, die als Geburtstag der Kirche gilt.

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Eines der bekanntesten Pfingstsymbole ist die Taube. Rund um das christliche Fest schmückt in vielen Kirchen eine hölzerne Pfingsttaube das Kirchenschiff, das Taufbecken oder die Kanzel.

Der Pfingstochse

In der Landwirtschaft war es viele Jahrhunderte lang üblich, dass das Vieh zu Pfingsten erstmals auf die Weide getrieben wurde. Die Bauern suchten dann den kräftigsten Ochsen aus und schmückten ihn festlich mit Bändern, Stroh und Blumen. So herausgeputzt führte der Pfingstochse entweder den Zug der Tiere auf die Weide an oder nahm an einer feierlichen Prozession durch den gesamten Ort teil. In vielen Regionen Süddeutschlands, Österreichs und der Schweiz hat sich der Brauch erhalten, einen Pfingstochsen zu schmücken.

Liturgische Farbe: rot ( als Symbol für Feuer und Blut, aber auch als Symbol für den Heiligen Geist -> rote Altardecken)

Trinitatis – Sonntag, 12. Juni 2022

Trinitatis ist das Fest der Dreieinigkeit, das am ersten Sonntag nach Pfingsten gefeiert wird. Christen glauben an Gott, der sich in drei Gestalten zeigt: als Vater, Sohn und Heiliger Geist.

Diese dreifache Offenbarung Gottes nennt man Dreieinigkeit (lateinisch „Trinität“).

Mit Trinitatis kommt die Zeit großer Feste im Kirchenjahr, von Weihnachten über Ostern bis Pfingsten, zum Abschluss; es endet der sog. Osterkreis.

In diese Zeit gehören später Erntedank, Reformationstag, Buß- und Bettag sowie Totensonntag.

Die nachfolgenden Sonntage werden durchgezählt als erster, zweiter, dritter usw. „Sonntag nach Trinitatis“. Je nach Ostertermin gibt es ca. 25 Sonntage nach Trinitatis.

Trinitatis wurde erst im 14. Jahrhundert fester Bestandteil des Kirchenjahres. Einheitliche Bräuche oder eine Festtradition gibt es nicht.

Liturgische Farben: weiß für den Trinitatis-Sonntag

grün für die anschließenden „Sonntage nach Trinitatis“

Das Auge Gottes, umfasst von

„Gott, Vater und Schöpfer“

„Jesus, sein Leben, sein Sterben, seine Auferstehung“

„Heiliger Geist, der in den Christen wohnt“

Das Auge Gottes